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ListerBandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfälle bei Hunden sind auch bekannt unter dem Begriff Dackkellähme oder Diskopathie.

Früher nahm man wohl an, dass nur kleine Hunderasse mit langem Körper und kurzen Beinen betroffen sind.

Heute weiß man, dass es nicht so ist. Häufig betroffene Rassen sind neben den Dackeln auch Bassets, Pekinesen, Pudel, Spaniel und Schäferhunde.

ListerAllgemeines:

Quelle: Tierklinik Friedrichsdorf

Ursache

Ein Bandscheibenvorfall kann durch mechanische Einwirkungen, wie z. B. Schlag, Stoß, Quetschungen, Erschütterungen und Blutergüsse ausgelöst werden. Eine dadurch bedingte Lähmung kann oft erst Stunden oder Tage später in Erscheinung treten. Darüber hinaus können auch Abnutzungserscheinungen oder altersbedingte Degeneration zu einer Diskopathie führen. Prädestiniert sind bestimmte Hunderassen wie z. B. Dackel oder Basset, wobei die besondere Anfälligkeit zur Diskopathie hierbei in dem Missverhältnis der Beinhöhe zur Körperlänge liegt.

Symptome

Bei einem Bandscheibenvorfall kommt es zu Lähmungserscheinungen der Hinterhand mit Ausfall der Motorik und/oder Sensibilität, schwere Lähmungen führen dabei manchmal sogar zu Störungen der Blasen- und Darmentleerung.

Bei degenerativen Prozessen an den Zwischenwirbelscheiben kommt es meist schon vor dem akuten Ausfall zu erheblichen Schmerzen bei bestimmten Bewegungen. Die Springfreudigkeit eines erkrankten Hundes lässt nach.

Diagnose

Wichtig ist eine genaue Diagnosestellung der Diskopathie durch Röntgenuntersuchung. Wenn der Hund sich noch auf den Beinen halten kann, besteht kein vollständiger Bandscheibenvorfall und die Heilungsaussichten sind sehr gut, allerdings findet nach Monaten oder Jahren häufig ein Rückfall statt.

Therapie und Prophylaxe

Bei der vollständigen Lähmung ist die operative Entferung der vorgefallenen Bandscheibe möglich, die Erfolgsaussichten liegen etwa bei 70 % bei einem möglichst baldigen Eingriff.

Die konservative Behandlung der Diskopathie erstreckt sich auf die Gabe von schmerzstillenden Medikamenten, Vitamin E, Vitamin B12, in schweren Fällen Kortison. Unterstützend ist die Behandlung mit Rotlicht- und Kurzwellenbestrahlungen sowie Magnetfeldtherapie möglich. Einen guten Therapieerfolg erzielt man auch mit verschiedenen homöopathischen Medikameten (auch in Kombination mit den oben genannten Therapiemöglichkeiten). Auch eine Phytotherapie mit Teufelskralle sowie die Gabe von Cani-Gel ist zu empfehlen.

Bei kaum einer anderen Erkrankung ist der Behandlungserfolg so abhängig von der Mitarbeit des Tierbesitzers, denn das wichtigste bei der Diskopathie ist Geduld. Nach einer überstandenen Bandscheibenerkrankung ist Schwimmen und Bewegung für den Hund in Maßen sehr gut, aber jedes Hinauf- oder Hinunterspringen sollte strengstens vermieden werden.

Quelle: Tierklinik Friedrichsdorf

Gesundheit

Regelmäßiges Entwurmen und das Impfen sind eine wesentliche Voraussetzung für das Wohlbefinden und die Gesundheit des DSH. Zur optimalen Aufzucht und zur Entwicklung benötigt er ein vollwertiges Futter.

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Zweimal täglich sollte der Hund gefüttert werden, frisches und sauberes Wasser sollten immer bereit stehen.

 

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